Bilanz der Onlineshops in der Saison 2019/20

Unsere Prognose für die Saison 2019/20, dass die Skischulen 40 Millionen Euro Online-Umsatz schaffen, hat sich bewahrheitet. Allerdings hätte das Ergebnis noch bei weitem besser ausfallen können, wenn der Corona Virus die Saison nicht so abrupt enden hätte lassen. Im Herbst waren wir um Schnitt über 30 % besser als im Vorjahreszeitraum, Dezember - Jänner noch um 20 %, Februar stagnierte und im März gings bergab. Die Diagramme veranschaulichen den Verlauf.

Was kann man sonst noch über die Saison sagen? Tirol übernahm im Vergleich der absoluten Umsätze die Führung, beim durchschnittlichen Buchungsvolumen führt nach wie vor Salzburg, die Schweiz holt stark auf und zwar als Gesamtheit und Deutschland und die restlichen österreichischen Bundesländer haben hohe Zuwachsraten, was vor allem an einzelnen innovativen Skischulen liegt.

Was in diesen Zahlen nicht berücksichtigt ist, sind die vielen Rücküberweisungen, die die Skischulen tätigen mussten. Das tut natürlich weh. Einige Gäste zeigten sich solidarisch und behielten ihr Guthaben für kommende Saison, aber die allermeisten ausgefallenen Kurse wurden refundiert.

Für nächstes Jahr ein weiteres Umsatzwachstum zu prognostizieren scheint gewagt, aber ist durchaus möglich. Die Corona-Krise fördert das Tempo der Digitalisierung. Der Umsatz über den eigenen Onlineshop ist definitiv die günstigste des Vertriebs und der Onlineshop als Indikator bzw. Frühmeldesystem, wie an welchen Wochen die kommende Saison laufen wird, gewinnt an Bedeutung.

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